Konzept

Kunst zur bewußten Gestaltung des Lebenswegs

Ansatzpunkte für eine Gestaltung im Sinne meiner Zielsetzungen finde ich bei Sigmund Freud. Zunächst erarbeite ich eine Problem- bzw. Aufgabenstellung.

Sigmund Freund sagt: „Die Kunst ist fast immer harmlos und wohltätig, sie will nichts anderes sein als Illusion“.

Für mich klingt das wie eine Aufforderung oder gar ein Hilferuf. Bestehen innerhalb der Kunst etwa noch Freiräume, die ungenutzt sind. Hat Kunst Anknüpfungspunkte zu praktisch wirksamen Wirkungsmechanismen?

Wir müssen der Magie des Materialismus begegnen, indem wir beginnen, uns das richtige zu wünschen. – Die Macht des Wünschens und Erträumens ergründen.

Salvador Dali, der seine Schnurrbartspitzen als Radar-Antennen bezeichnet, äussert: „Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.“ Dabei läßt er aber eine sehr wichtige Frage offen: „Wer ist dieser ‚man‘, der unser System generationenüberschreitend, jahrtausende andauernd, auf der gleichen Jammertalschiene hält?“

Um bei Sigmund Freud zu bleiben, möchte ich mich mit dem Thema narzisstische Kränkungen auseinandersetzten – nicht zu verwechseln mit den Kränkungen der Menschheit.

Als narzisstische Kränkung bezeichnet Freund Vorgänge oder Erkenntnisse, welche den Narzissmus oder allgemeiner das Selbstwertgefühl einer Person oder einer Gesellschaft in Frage stellen und zu einer Abweichung zwischen idealisiertem Selbstbild und tatsächlicher Realität führen.

Die seit 1850 vorherrschende Ideologie des naturwissenschaftlichen Materialismus bietet wenig Raum für individuelle Entfaltung.

Im Rahmen eines neu entdeckten Erkenntnismodells, welches die Erde als Körperzelle begreift und den im Alten und Neuen Testament beschriebenen Gott als agierenden und kommunizierenden Zellkern, ist leicht vorstellbar, daß es auch Einflußnahme von einem übergeordneten Organismus gibt, in den Gott und Menschen eingebunden sind. Im Rahmen des Themas Kränkung wäre es vorstellbar, daß diese garnicht aus den Spähren von Mensch, Gott oder Teufel kommt, sondern von Extern. Dann bekommt auch das vom Zellkern, also unserem Gott ausgegebene Gebot des Vergebens eine besondere Bedeutung. Der Mensch, der eine Kränkung erfahren hat, soll die Schuld nicht in dem für ihn begreifbaren Umfeld suchen und seine Umgebung abstrafen. Dieses Abstafen verschlimmert nur eine solche zellexteren Einflußnahme. Gegenstand der zellexternen Einflußnahme scheint zu sein, daß alles, was nicht niedriger Norm entspricht, angegriffen oder gar weggemäht wird. Wer es wagt, aufgrund besonderer Talente herrlich zu werden, wird gekränkt. Dabei bekommen die wahren letzten Worte von Gottes Sohn am Kreuz eine besondere Bedeutung: „Warum hast du mich verherrlicht?“ – Anmerkung: „Warum hast du mich verlassen?“ ist eine falsche Übersetzung des Originals.

Neben diesen Kränkungen und ideologischen Einschränkungen existiert noch das Problem, daß an unserem Ast gesägt wird. Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger erklärt das Versagen, welches neuerdings bei vielen Großprojekten auftritt mit der Doktrin von Leo Strauss nach der ein Chaos so zu gestalten ist, dass sich nichts strukturieren lässt, außer einer von den USA dominierten Ordnung.

Daraus der vorgestellten Problemstellung erwachsen Frage wie:

  • Kann ich mich gegen solche Kränkung und Sabotage wehren oder deren Wirkungen für mich als Subjekt vermindern?“
  • Was kann mich aus dem Sumpf des Alltags herausziehen?
  • Was hilft mir beim Bewältigen einer diffusen Angst?
  • Eine wichtige Strategie ist die Solidarisierung. Eine solche wird zwar von den Medien verpönt – das sollte aber schon Grund genug sein, den Wert solchen Tuns zu erkennen.

Professionalität ist ein entgegengesetztes, cooles Verhaltensmuster, welches uns anerzogen wird.
Was heute als professionell propagiert wird ist die Orientierung auf Umsatz bei Minimierung von Aufwand durch die dahinter stehende Beziehung. Wenn ich Freunde einer professionellen Geschäftsbeziehung zuführe, so verändere ich in der Regel meine Haltung gegenüber ihnen. Ich gebe das Engagement und die persönliche Beziehung zu ihnen auf.
Ist die Einladung eines Freundes zu einer professionellen Verkaufsparty so gesehen nicht auch schon ein schwarzer Fleck auf einer Beziehung?

Wie sieht eine aktuelle Solidarisierung aus. Welche Ausprägungen kennt diese?

Kreative suchen die Mithilfe von Gleichgesinnten. Dieser Trend äußert sich aktuell in folgenden Schlagworten:

  • Web 2.0 – der Nutzer einer Information kann kommentieren und Anregungen los werden
  • kollaboratives Miteinander – ein Kreativer lässt Raum für Kollegen, die auch etwas zum Thema zu sagen haben oder bittet sogar gezielt um Mithilfe
  • sich selbst zurücknehmen. Der Mensch betrachtet sich nicht mehr als Schöpfer von Ideen, die ihm gehören, sondern teilt Anerkennung und Einnahmen mit anderen.

 

Vertiefendes zum Thema finden Sie auch in meinem E-Book ‚Liebe als oberstes Wirtschaftskonzept‘ unter Link auf meine Bücher

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.